Unsere Satzung

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Wassersportverein Plön Fegetasche e.V.“, abgekürzt „WPF“. Er wurde am 01.05.1960 gegründet und hat seinen Sitz in Plön. Der Verein ist in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Plön eingetragen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

wpffahne
Der Verein führt einen Stander mit einem blauen Gabelkreuz auf weißem Grund und die Buchstaben WPF in rot.

§ 2 Vereinszweck, Gemeinnützigkeit
1) Zweck des Vereins ist die Ausübung und Förderung des Kanusports, insbesondere des Jugendwander- und Rennsports auf der Grundlage des Amateurgedankens. Jede Bindung politischer, wirtschaftlicher und konfessioneller Art lehnt er ab.

2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (§§ 51 ff. AO). Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3) Die Mittel des Vereins sind ausschließlich zu satzungsgemäßen Zwecken zu verwenden. Eine Gewinnausschüttung an Vereinsmitglieder oder Dritte erfolgt nicht. Niemand darf durch Vereinsausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Mitgliedschaft
1) Jede natürliche Person kann Mitglied des Vereins werden, wenn sie die Ziele des Vereins fördert und anerkennt. Natürliche Personen mit dem Wohnsitz außerhalb des Kreises Plön können nur Mitglied werden, wenn dieser Personenkreis 1/3 der gesamten Mitglieder des Vereins nicht übersteigt, soweit der geschäftsführende Vorstand nichts anderes bestimmt.

2) Der Verein besteht aus:
a) Ordentlichen Mitgliedern
b) Passiven Mitgliedern
c) Ehrenmitgliedern
d) Jugendmitgliedern

a) Ordentliche Mitglieder
Ordentliche Mitglieder sind natürliche Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Ordentliche Mitglieder haben auf Mitgliederversammlungen das aktive und das passive Wahlrecht.

b) Passive Mitglieder
Passive Mitglieder sind ehemalige ordentliche Mitglieder oder Jugendmitglieder, die am Vereinsleben nicht mehr aktiv teilnehmen. In der passiven Mitgliedschaft ruhen sämtliche Rechte und Pflichten aus der Mitgliedschaft, außer der Pflicht zur Zahlung des Beitrages sowie das Recht zur Teilnahme an den Mitgliederversammlungen.

c) Ehrenmitglieder
Zum Ehrenmitglied können Mitglieder und Nichtmitglieder ernannt werden, die sich außerordentliche Verdienste um den Verein erworben haben. Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des erweiterten Vorstandes von der Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit ernannt. Ehrenmitglieder haben die Rechte und Pflichten der ordentlichen Mitglieder, sind aber von der Beitragszahlung befreit.

d) Jugendmitglieder
Jugendmitglieder sind Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Mit Vollendung des 16. Lebensjahres erhalten sie das aktive Wahlrecht.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft
1) Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich an den geschäftsführenden Vorstand zu richten. Bei Jugendmitgliedern muß der Antrag von den gesetzlichen Vertretern unterzeichnet sein. Bei Jugendmitgliedern bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres muß mindestens ein Erziehungsberechtigter Mitglied des Vereins sein. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der geschäftsführende Vorstand mit 2/3 seiner anwesenden Mitglieder. Im Falle einer Nichtaufnahme hat der Antragsteller keinen Anspruch auf eine Begründung.

§ 5 Ende der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet mit:
a) Austritt,
b) Ausschluß,
c) Tod.

a) Austrittserklärung
Der Austritt ist zum Ende des jeweils laufenden Monats möglich und gegenüber dem Vorstand schriftlich zu erklären.

b) Ausschluß
Der erweiterte Vorstand kann mit 2/3 Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder Vereinsmitglieder aus dem Verein ausschließen, wenn sie

1. bewusst gegen die Vereinssatzung oder gegen die Ziele und Interessen des Vereins in grober Weise verstoßen haben
2. ihren finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Verein trotz schriftlicher Mahnung mehr als 6 Monate nicht nachgekommen sind.

Der Ausschluß ist sofort wirksam und dem Betroffenen unter Darlegung der Gründe per Einschreibbrief mitzuteilen. Gegen den Ausschließungsbeschluß kann der Betroffene innerhalb von 14 Tagen nach Zustellung des Beschlusses Berufung beim Ältestenrat einlegen. Dem Ausgeschlossenen ist Gelegenheit zu geben, sich vor dem Ältestenrat zu rechtfertigen, der mit einfacher Mehrheit der satzungsmäßigen Stärke entscheidet.

§ 6 Mitgliedsbeiträge
Von den Mitgliedern werden Beiträge, Umlagen und Gebühren erhoben und sie müssen Arbeitsstunden leisten, sofern diese Satzung keine andere Regelung enthält.

§ 7 Organe des Vereins
Die Organe des Vereines sind die Mitgliederversammlung (§8),der erweiterte Vorstand (§9), der geschäftsführende Vorstand (§10) und der Ältestenrat (§11)

§ 8 Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Die Mitgliederversammlung ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen werden. Insbesondere hat die Mitgliederversammlung:

  • aus der Reihe der ordentlichen Mitglieder den Vorstand zu wählen,
  • die Höhe sowie die Art der Gebühren, Beitrage und Umlagen sowie die Zahl der Arbeitsstunden und der Ersatzleistungen festzulegen,
  • den geschäftsführenden Vorstand zu entlasten
  • über den Haushaltsplan zu entscheiden,
  • über Satzungsänderungen (§ 15) und die Vereinsauflösung (§ 16) zu beschließen.

Die Mitgliederversammlung kann Mitglieder des Vorstandes abwählen. Hierzu benötigt sie die absolute Mehrheit der Stimmen aller Vereinsmitglieder.

Die Mitgliederversammlung wird bei Bedarf durch den geschäftsführenden Vorstand einberufen. Sie muß einberufen werden:
1. alljährlich im ersten Vierteljahr als Jahreshauptversammlung,
2. binnen sechs Wochen, wenn es der erweiterte Vorstand mit Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen hat,
3. binnen sechs Wochen, wenn ein entsprechender Antrag gestellt wird, den mindestens 1/10 der stimmberechtigten Mitglieder unterzeichnet haben.

Die Mitgliederversammlung wird vom geschäftsführenden Vorstand mit einer Frist von 2 Wochen unter Angabe der Tagesordnung durch schriftliche Einladung an die zuletzt dem Verein bekannte Mitgliedsadresse einberufen. Das Einladungsschreiben gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Vereinsmitglied bekannt gegebene Adresse gerichtet wurde.

Die Tagesordnung der Jahreshauptversammlung muß enthalten:
1) Geschäftsbericht des Vorstandes
2) Kassenbericht
3) Bericht der Kassenprüfer
4) Entlastung des geschäftsführenden Vorstandes
5) Wahlen (gem. § 12)
6) Vorlage des Haushaltsplanes

Anträge an die Mitgliederversammlung sind spätestens 7 Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim geschäftsführenden Vorstand einzureichen. Sie müssen von mindestens 5 stimmberechtigten Mitgliedern unterzeichnet sein.
Über Anträge, die nicht ordnungsgemäß eingereicht wurden kann nur beschlossen werden, wenn sich mindestens 2/3 der auf der Versammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dafür aussprechen. Dies gilt nicht für Anträge auf Satzungsänderung.

Die Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Einladung ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlußfähig. Beschlüsse werden, sofern die Versammlung nicht mit ¼ ihrer Mitglieder etwas anderes bestimmt, offen durch Handaufheben mit Stimmenmehrheit getroffen, soweit diese Satzung nichts anderes regelt. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.

Die Mitgliederversammlung wird durch den ersten Vorsitzenden oder einem von ihm ernannten Vertreter geleitet.
Über die Mitgliedsversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Versammlungsleiter und dem Protokollführenden zu unterzeichnen und bei der nächsten Mitgliederversammlung zu genehmigen ist.

§9 Erweiterter Vorstand
Der erweiterte Vorstand besteht aus:

  • dem geschäftsführenden Vorstand
  • dem Heimwart
  • dem Platz und Bootsschuppenwart
  • dem Pressewart
  • dem Seniorenwart
  • dem Sportwart
  • dem Wanderwart

Der erweiterte Vorstand hat außer in den ihm durch diese Satzung aufgegebenen Angelegenheiten über außerplanmäßige Ausgaben, die den Betrag von 400,00 Euro übersteigen, zu beschließen.
Der erweiterte Vorstand wird bei Bedarf vom geschäftsführenden Vorstand einberufen. Er ist mindestens zweimal jährlich oder bei einem entsprechenden Antrag von mindestens der Hälfte seiner Mitglieder einzuberufen. Der erweiterte Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Die Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters. Die Sitzungen des erweiterten Vorstandes werden vom 1. Vorsitzenden oder einem von ihm ernannten Vertreter geleitet.
Über die Sitzungen ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Versammlungsleiter und dem Protokollführenden zu unterzeichnen und den Mitgliedern des erweiterten Vorstandes zur Kenntnis zu geben ist.

§ 10 Der geschäftsführende Vorstand
Der geschäftsführende Vorstand besteht aus:

  • dem 1. Vorsitzenden
  • dem 2. Vorsitzenden
  • dem Kassenwart
  • dem Schriftwart
  • dem Jugendwart

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende und der Kassenwart. Je zwei von ihnen sind gemeinsam vertretungs- und zeichnungsberechtigt.
Die Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes werden vom 1. Vorsitzenden oder einem von ihm ernannten Vertreter geleitet. Der geschäftsführende Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Die Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefaßt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters.
Über die Sitzungen ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Versammlungsleiter und dem Protokollführenden zu unterzeichnen und den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes zur Kenntnis zu geben ist.
Der geschäftsführende Vorstand leitet die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung, sowie der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des erweiterten Vorstandes.
Der geschäftsführende Vorstand kann außerplanmäßige Ausgaben bis zu einer Höhe von 400,00 Euro tätigen.

§ 11 Der Ältestenrat
Der Ältestenrat besteht aus drei Vereinsmitgliedern, die das 35. Lebensjahr vollendet haben und nicht dem Vorstand angehören. Er wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden.
Der Ältestenrat entscheidet über die ihm durch diese Satzung aufgegebenen Angelegenheiten. Er kann zur Vermittlung bei Streitigkeiten zwischen und innerhalb der Vereinsorgane sowie bei persönlichen Streitigkeiten zwischen Vereinsmitgliedern angerufen werden.

§ 12 Wahl des Vorstands
Die Mitglieder wählen jeweils für die Dauer von zwei Jahren:
a) in den Jahren mit gerader Jahreszahl den
1. Vorsitzenden
Kassenwart
Pressewart
Seniorenwart
Platz- und Bootsschuppenwart
ein Kassenprüfer.

Der von der Jugendversammlung gewählte Jugendwart (näheres ist in der Jugendordnung geregelt) wird von der Mitgliederversammlung bestätigt.

b) In den Jahren mit ungerader Jahreszahl werden gewählt:
2. Vorsitzender
Schriftwart
Sportwart
Heimwart
Wanderwart
Mitglieder des Ältestenrates
ein Kassenprüfer

Gewählt ist, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Bei Stimmengleichheit ist ein zweiter Wahlgang vorzunehmen. Gibt es keine endgültige Entscheidung, dann entscheidet das Los.
Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes setzt der erweiterte Vorstand einen Vertreter bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein.

§ 13 Kassenprüfung
Die Kasse ist durch die Kassenprüfer mindestens einmal im Jahr zu prüfen; über das Ergebnis ist in der Jahreshauptversammlung zu berichten. Die Kassenprüfer haben das Recht, Zwischenprüfungen durchzuführen. Die Rechnungsprüfer haben Zugang zu allen Buchungs- und Rechnungsunterlagen des Vereines. Die Prüfung erstreckt sich auf die Richtigkeit der Vorgänge, nicht auf deren Zweckmäßigkeit.

§ 14 Haftung
Der Verein haftet gegenüber seinen Mitgliedern und Gästen über den bestehenden Versicherungsschutz hinaus nicht für die bei den Veranstaltungen eintretenden Unfälle oder Diebstähle auf den Sport-, Zelt- und Sattelplätzen sowie in den Räumen des Vereins. Der Verein haftet nicht für Badeunfälle.

§15 Satzungsänderungen
Satzungsänderungen müssen im Wortlaut und unter Angabe des Grundes im Rahmen der Tagesordnung bekanntgemacht werden. Zu Satzungsänderungen sind mindestens 3/4 der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen erforderlich.

§16 Verbandsanschluss
Ergänzend zum Inhalt dieser Satzung und Ordnungen des Vereins gelten die Satzungen und Ordnungen des LKV Schleswig-Holstein und des DKV.

§ 17 Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit ¾ Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vereinsvermögen an den Landeskanuverband Schleswig-Holstein, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, insbesondere zur Förderung des Jugendkanusports zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vereinsvermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts durchgeführt werden.

§ 18 Schlußbestimmung
Diese Satzung tritt am 1. Mai 2001 in Kraft. Die bisherigen Satzungen und Änderungen vom 1. April 1969, vom 21. November 1973, vom 12. April 1980 sowie vom 18. März 1989 treten mit dieser Satzung außer Kraft.